Alle historischen Lamborghinis

Miura Jota (1970). Dieses Einzelstück entwickelte der damalige Lamborghini-Testfahrer Bob Wallace. Der Jota sollte die Basis für einen Rennwagen bilden, leistete rund 440 PS und war umfangreich überarbeitet. Heute existieren mehrere Nachbauten, doch das einzige Original wurde bei einem Unfall zerstört. Quelle: Lamborghini

1965 debütierte der 350 GTS Spider. Über dieses Fahrzeug ist wenig bekannt. Es entstand beim Karosserieschneider Touring auf Basis des normalen 350 GTV. Zwei Exemplare soll es gegeben haben. Bis zum Erschenen des Gallardo Spider waren diese beiden Wagen die einzigen Cabrios von Lamborghini. Alle anderen offenen Lamborghinis waren Targas. Quelle: Lamborghini

Und das ist es, das erste Serienauto von Lamborghini. Die Daten des 350 GT: Baujahr: 1964 – 1966, Motor: V 12 – 3,5 Liter Hubraum, Leistung: 320 PS, Vmax: 250 km/h, Stückzahl: 120, davon 23 mit 400 GT-Motor. Quelle: Lamborghini

Der Nachfolger des 350 GT ist eine überarbeitete Version mit dem Namen 400 GT. Die Daten des 400 GT 2+2: Baujahr: 1966 – 1968, Motor: V 12 – 4 Liter Hubraum, Leistung: 320 PS, Vmax: 270 km/h, Stückzahl: 250. Quelle: Lamborghini

Der direkte Nachfolger des Countach ist auch schon wieder abgelöst und hieß Diablo. Von ihm gab es viele verschiedenen Versionen, darunter auch die ersten vierradgetrieben Sportwagen, was heute (fast) jeden Lamborghini auszeichnet. Die Daten des Diablo VT: Baujahr: 1993 – 1996, Motor: V 12 – 5,7 Liter Hubraum, Leistung: 492 PS, Vmax: 325 km/h, Stückzahl: 529. Quelle: Lamborghini

Der will beißen, nicht spielen. Wenn diese voluminöse Frontpartie im Rückspiegel auftauchte, zog man besser nach rechts. Der LM 002 genannte Geländewagen hatte den Vierventilmotor des Countach unter der Haube. Die Daten des LM 002: Baujahr: 1986 – 1992, Motor: V 12 – 5,2 Liter Hubraum, Leistung: 445 PS, Vmax: 210 km/h, Stückzahl: 301. Quelle: Lamborghini

Der kleine Bruder des Countach hieß Jalpa. Dieses Modell ist eigentlich ein mehrfach aufgefrischter Urraco und war Lamborghinis Antwort auf Porsche 911 und Ferrari 308 GTS. Die Daten des Jalpa: Baujahr: 1981 – 1988, Motor: V 8 – 3,5 Liter Hubraum, Leistung: 250 PS, Vmax: 248 km/h, Stückzahl: 420. Quelle: Lamborghini

Noch ein Jalpa? Nein, dieses ist der sehr seltene Silhouette, ein Vorläufer des Jalpa mit sehr geringer Stückzahl. Die Daten: Baujahr: 1976 – 1979, Motor: V 8 – 3 Liter Hubraum, Leistung: 250 PS, Vmax: 260 km/h, Stückzahl: 55. Quelle: Lamborghini

Dieses Auto nannte Ferruccio Lamborghini mal seinen Liebling unter all' den faszinierenden Sportwagen seiner Firma. Das elegante Coupé ist bis heute der einzige Lamborghini mit umklappbarer Rücksitzbank. Die Daten des Jarama: Baujahr: 1970 – 1976, Motor: V 12 – 4 Liter Hubraum, Leistung: 350 / 365 PS, Vmax: 260 km/h, Stückzahl: Jarama: 176 / Jarama S: 152. Quelle: Lamborghini

Und da ist er: Mit dem Urraco wollte Lamborghini in die Großserienfertigung einsteigen, was jedoch misslang. Das schöne Coupé ist ein extrem seltener Vertreter der viersitzigen Mittelmotorautos. Kurios: Falls Ihnen die Form bekannt vorkommt, ist das kein Zufall. Der erst als Dino gestartete und später in Ferrari 308 GT umbenannte Wagen des Erzrivalen ist ein enger Verwandter des Urraco. Den Urraco gab es in drei Verschiedenen Motorversionen. Die Daten: P 250 Urracco, Baujahr: 1972 – 1979, Motor: V 8 – 2 / 2,5 / 3 Liter Hubraum, Leistung: 182 / 220 / 250 PS, Vmax: 220 – 250 km/h, Stückzahl: 780 (alle drei Baureihen). Quelle: Lamborghini

Dies ist der wahrscheinlich unauffälligste aller klassischen Lamborghinis: Der Islero setzt mit seinem feinen Dachaufbau und dem zurückhaltenden Design voll auf Understatement. Die Daten des Islero: Baujahr: 1968 – 1969, Motor: V 12 – 4 Liter Hubraum, Leistung: §50 PS, Vmax: Islero: 250 km/h / Islero S: 260 km/h, Stückzahl: Islero: 155 / Islero S: 70. Quelle: Lamborghini

Zehn Jahre lang baute Lamborghini dieses elegante Coupé in drei Serien. Der viersitzige Espada verstand sich als "italienischer Rolls-Royce". Die Daten des Espada: Baujahr: 1968 – 1978, Motor: V 12 – 4 Liter Hubraum, Leistung: 325 / 350 PS, Vmax: 245 / 260 km/h, Stückzahl: 1227 (alle drei Serien). Quelle: Lamborghini

Als nur sein Chassis vorgestellt wurde, zückten die potentiellen Kunden schon das Scheckbuch. Der direkte Vorläufer des Countach ist trotz der kurzen Bauzeit in drei Serien gefertigt worden. Die Daten des Miura S: Baujahr: 1969 - 1971, Motor: V 12 – 4 Liter Hubraum, Leistung: 370 PS, Vmax: 285 km/h, Stückzahl: 338. Quelle: Lamborghini

Countach - die Zeit der 70er

Quelle: Lamborghini

1972 bei einer Einweihung im Werk gab es eine große Feier.

Geschichte wird von Menschen gemacht, aber diese prägen ihre ganze Umgebung. Wir haben hier einen kurzen Überblick der Firmengeschichte für Sie zusammengestellt, aber auch einen kurzen Abriss über die Zeit des Countach.

Was ist passiert, als der Countach entworfen wurde? Hier finden Sie es heraus.