Die Felgen des Countach

Die LP 400 trugen alle diese klassischen Campagnolo-Felgen.

Mit den S-Typen kam die heute sehr bekannte Loch-Optik. In den ersten LP 400 S-Typen kamen noch diese "Bravo"-Räder zum Einsatz. Der Name bezieht sich auf eine Bravo genannte Stylingstudie, die diese Räder erstmals trug. Hier sind im Gegensatz zu den späteren Versionen die charakteristischen Löcher eher als Röhren ausgeführt.

Die späteren Countach bis zum Vierventiler trugen alle diese sehr bekannten Felgen, jetzt allerdings vom italienischen Hersteller OZ.

Oft wurde auch eine goldfarbene Ausführung der OZ-Räder gewählt, der Kunde hatte die Wahl.

Der Anniversary nahm die klassische Lochoptik auf, modernisierte sie jedoch. Die Reifen waren jetzt Pirelli P Zero.

Und so sieht der Vergleich zwischen dem Serienstandard sowie dem Einsatz von Distanzscheiben (links) aus.

Campagnolo

Das 1933 gegründete italienische Unternehmen aus Vicenza stellt vorwiegend hochwertige Komponenten für Fahrräder wie Schaltgruppen her und tut dies auch heute noch. Ende der 50er-Jahre jedoch steigt die Firma auch in die Produktion hochwertiger Leichtmetallfelgen aus Magnesium her, wofür sie erstmals ein Sandgussverfahren nutzt. Zuerst werden diese Felgen in der Formel 1 verwendet, später auch an italienischen, deutschen und englischen Sportwagen. Trotzdem das Verfahren so gut ist, dass auch die NASA es für Satellitenbauteile einsetzt, zieht sich Campagnolo aus diesem Geschäft wieder zurück. Für das Sandgussverfahren erhält Campagnolo einige Jahre später den „Design and Application Award“.